In Karlsruhe und Umgebung sind derzeit rund 180 aktive Immobilienmakler gemeldet – Tendenz steigend. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Besichtigungstermine pro Objekt nicht, im Gegenteil: Interessenten wollen sich absichern, kommen mehrfach, bringen Familie mit. Das kostet Zeit, die Sie als Makler für Akquise und Abschlüsse brauchen. Genau hier setzen 360° Rundgänge an – nicht als Marketing-Spielerei, sondern als Werkzeug, das Ihnen echte Arbeitserleichterung bringt und gleichzeitig die Qualität Ihrer Vermarktung hebt.
Warum 360° Rundgänge für Makler mehr sind als schöne Bilder
Ein guter Rundgang ersetzt nicht die Besichtigung – er filtert sie vor. Interessenten, die sich online durch jedes Zimmer bewegen konnten, kommen mit konkreten Fragen und echter Kaufabsicht. Die Reifenkicker bleiben zu Hause. Ich erlebe das bei Maklern in Ettlingen und Bruchsal immer wieder: Nach Einbindung eines Matterport-Rundgangs sinkt die Zahl der Termine, aber die Abschlussquote steigt spürbar.
Ein Rundgang zeigt Raumgefühl, Grundriss und Zustand transparent – Fotos können das nicht leisten. Gerade bei höherpreisigen Objekten oder sanierungsbedürftigen Immobilien schafft das Vertrauen, bevor der erste persönliche Kontakt stattfindet.
Konkrete Vorteile im Makler-Alltag
Wenn Sie als Immobilienmakler arbeiten, kennen Sie das: Ein Objekt liegt in Rastatt, der Interessent in Pforzheim, und für eine erste Besichtigung fahren Sie 40 Minuten – nur um festzustellen, dass die Raumaufteilung doch nicht passt. Mit einem 360° Rundgang klären Sie solche Fragen vorab.
- Weniger Leerbesichtigungen: Interessenten sehen vorab, ob Schnitt und Zustand passen. Sie sparen Fahrten und gewinnen Zeit für werthaltigere Termine.
- Überregionale Reichweite: Käufer aus Frankfurt oder München können sich ein realistisches Bild machen, ohne anzureisen. Gerade im gehobenen Segment oder bei Anlageimmobilien ein echter Hebel.
- Professioneller Auftritt: Ein Matterport-Rundgang signalisiert, dass Sie modern arbeiten – ohne Buzzwords, einfach durch Qualität. Das unterscheidet Sie von Mitbewerbern, die mit Handy-Fotos inserieren.
- Einbindung in alle Portale: Der Rundgang läuft auf ImmoScout24, Immowelt, Ihrer Website und lässt sich per Link teilen. Einmal erstellt, überall nutzbar.
Was ich bei Maklern immer wieder sehe: Der Rundgang wird zum zentralen Verkaufsargument im Exposé – nicht als Zusatz, sondern als Kern der Präsentation.
Wann lohnt sich ein Rundgang – und wann nicht?
Ehrlich gesagt: Nicht jedes Objekt braucht einen 360° Rundgang. Bei einer 1-Zimmer-Wohnung mit Standardschnitt reichen oft gute Fotos. Der Mehrwert entsteht vor allem hier:
- Hochpreisige Objekte: Ab etwa 400.000 Euro erwarten Käufer eine professionelle Darstellung. Ein Rundgang gehört dann zum Standard.
- Besondere Immobilien: Denkmalgeschützte Häuser, Lofts, Gewerbeimmobilien – überall dort, wo der Grundriss oder die Atmosphäre schwer zu vermitteln ist.
- Sanierungsobjekte: Hier hilft Transparenz. Zeigen Sie den Ist-Zustand realistisch, das spart Diskussionen und zieht die richtigen Interessenten an.
- Vermietung im gewerblichen Bereich: Büroflächen, Praxisräume, Ladenlokale – Mieter wollen Flächen einschätzen können, bevor sie Zeit in Besichtigungen investieren.
Für Standard-Mietwohnungen im unteren Preissegment ist der Aufwand meist zu hoch. Hier entscheidet Lage und Preis, weniger die Präsentation.
So läuft die Erstellung praktisch ab
Ich scanne Objekte in der Region Karlsruhe meist innerhalb von 1–2 Stunden, je nach Größe. Sie müssen nichts vorbereiten außer aufräumen – das gilt aber auch für klassische Fotos. Nach dem Scan erhalten Sie den fertigen Rundgang in der Regel binnen 48 bis 72 Stunden, inklusive Grundriss und Einbettungscode für Ihre Portale.
Der Rundgang läuft über die Matterport-Plattform, ist Google-Street-View-kompatibel und lässt sich per Link oder iFrame überall einbinden. Sie bleiben flexibel: Solange das Objekt vermarktet wird, bleibt der Rundgang online. Danach können Sie ihn archivieren oder löschen.
Integration in Ihre bestehende Vermarktung
Ein 360° Rundgang ersetzt nicht Ihr Exposé oder Ihre Fotos – er ergänzt sie. Die meisten Makler, mit denen ich arbeite, binden den Rundgang prominent auf der Objektseite ein und verlinken ihn in E-Mails an Interessenten. Das spart Rückfragen und hebt die Qualität der Anfragen.
Auch für Social Media funktioniert das Format gut: Ein kurzer Teaser-Clip aus dem Rundgang erzeugt mehr Aufmerksamkeit als Standbilder. Gerade bei Objekten in Baden-Baden oder Karlsruhe, wo Nachfrage und Wettbewerb hoch sind, macht das einen Unterschied.
Was Auftraggeber in der Praxis sagen
Die meisten Makler, die einmal mit einem Rundgang gearbeitet haben, setzen ihn bei passenden Objekten regelmäßig ein. Nicht bei jedem Auftrag, aber dort, wo er Sinn ergibt. Die Rückmeldung ist fast immer dieselbe: weniger Zeitaufwand, bessere Vorselektion, professionellerer Eindruck beim Eigentümer.
Was ich ehrlich ansprechen will: Der Rundgang ist kein Selbstläufer. Er funktioniert, wenn Sie ihn aktiv in Ihre Kommunikation einbauen – im Exposé, im Gespräch, in der E-Mail. Wer ihn nur als Link irgendwo ablegt, verschenkt Potenzial.
Für wen sich der Einstieg lohnt
Wenn Sie regelmäßig Objekte ab 300.000 Euro vermarkten oder im gewerblichen Bereich tätig sind, ist ein 360° Rundgang eine sinnvolle Ergänzung. Auch für Makler, die sich in einem umkämpften Markt positionieren wollen, ohne auf Hochglanz-Broschüren oder teure Kampagnen zu setzen.
Ich arbeite als Ein-Personen-Betrieb, Sie haben bei mir einen festen Ansprechpartner – kein Callcenter, keine wechselnden Techniker. Die meisten Aufträge wickle ich in Karlsruhe, Ettlingen, Bruchsal und Umgebung ab, bei größeren Projekten oder besonderen Objekten auch darüber hinaus.
Wenn Sie für ein konkretes Objekt oder grundsätzlich über den Einsatz von 360° Rundgängen sprechen möchten, melden Sie sich gerne unverbindlich. Ich schaue mir an, ob das Format für Ihre Vermarktung passt – und sage es auch, wenn nicht.
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